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Mariendorf

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Mariendorf ist der kleinste und auch zugleich der jüngste Stadtteil. Seine Gründung geht auf die Ansiedlung franzö-sischer Glaubensflüchtlinge durch Landgraf Carl im Jahr 1687 zurück. Charakteristisches Merkmal des Ortes ist die kreuzförmige Anlage, vermutlich von dem langräflichen Baumeister Paul-du-Ry angelegt, mit der ev. Saalkirche im Mittelpunkt. 1688 schenkte der Langraf das Dorf seiner Gemahlin Maria Amelia, die dem Ort den Namen Mariendorf gab. Die Einwohner lebten vom 17. bis Anfang des 20. Jahr-hunderts vom Braunkohle- und Tonabbau, der auch das Töpfereihandwerk förderte. Nach dem Gemeindezusammen-schluss 1970 erfolgten erste Straßenbaumaßnahmen und die Erweiterung des Siedlungsgebietes in Richtung Ahlberg, einem idyllischen Wohngebiet direkt im Reinhardswald. Durch die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm konnte die Einrichtung einer Gaststätte, der Umbau und die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses sowie die Sanierung des ev. Gemeindehauses in der jüngsten Zeit abgeschlossen worden. Weitere gestalterische Maßnahmen im historischen Ortskern werden in absehbarer Zeit folgen.

 

Franzosenhaus Dorfplatz
Ahlberg Dachziegel
DGH Ev. Kirche Mariendorf
Ev. Kirche Mariendorf Hugenott. Tradition
Dorfstraße Ringwall