BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Ausstellungen 2018

Glasklar Glaskunst!

aus der Sammlung des Museums

bis Anfang Februar 2018

 

Erhard Siebert betrachtet das Objekt Levita rossa von Wolfgang MussgnugDie moderne Glaskunst, auch „Studioglaskunst“ genannt, nimmt einen breiten Raum in der Museumssammlung ein. Mit derzeit über 300 Objekten aus den Jahren 1977 – 2017 zählt sie zu einer der größten Sammlungen dieser Art in Deutschland.

 

Leider können diese einzigartigen Werke aus Platzgründen nicht ständig präsentiert werden, sondern fristen häufig ein Schattendasein im Depot des Museums. Umso erfreulicher ist es, dass diese Stücke wieder einmal in einer Ausstellung präsentiert werden.

 

Unter den jetzt gezeigten Ausstellungsstücken ist auch das jüngste Objekt in der Sammlung. Es ist ein Werk des Nördlinger Künstlers Wolfgang Mussgnug mit dem Titel „Levitá rossa“, zu Deutsch „Rote Leichtigkeit“. Tatsächlich scheint das Objekt in der Vitrine zu schweben, obwohl es einige Kilogramm schwer ist.

 

Bis Anfang Februar 2018 ist dieses Kunstwerk zusammen mit über 100 weiteren gläsernen Exponaten zu sehen.

An der großen Fensterwand werden auch wieder einmal die selten gezeigten farbigen Glasfenster und Bleiverglasungen aus dem Magazin präsentiert.

 

Die Besucher können sich beim Rundgang durch das Glasmuseum von der Vielfalt der internationalen Glaskunst überzeugen. Die vielfältige und farbenfrohe Ausstellung ist ein wahrer Augenschmaus und lädt zum Sehen und Staunen ein.

 

 

Download:

 


 

Sonderausstellung:

Best of Glaspreis

17. Februar 2018 bis 20. Mai 2018

 

Katharina Kleinfeld: Turmbau zu BabelBest of Glaspreis“ lautet der Titel der Ausstellung, die vom 17. Februar bis 20. Mai 2018 im Glasmuseum Immenhausen zu sehen ist. Sie stellt eine Hommage an die Preisträger des Immenhäuser Glaspreises aus den Jahren 2000 bis 2015 dar.

 

Helga Reay-Young: Between the Void and the Solid - Glas und DrahtDer Glaspreis hat sich aus einer Sonderausstellung entwickelt, die erstmals im Jahr 2000 stattfand. „GLAS 2000 – Glaskunst in Deutschland zur Jahrtausendwende“ war die Präsentation damals überschrieben. Es sollte der Versuch unternommen werden, den Stand der Glaskunst in Deutschland zu beschreiben und zu dokumentieren.

 

Zu dieser Ausstellung vor nunmehr 18 Jahren waren in Deutschland lebende und mit dem Material Glas arbeitende Künstlerinnen und Künstler eingeladen und aufgefordert, sich mit ganz aktuellen Arbeiten zu beteiligen.

 

Alexander Wallner: Objekt 1Diese Präsentation wurde überaus positiv angenommen. Sowohl Besucher als auch Künstler und Fachleute reagierten begeistert auf die Überblicksschau. Das war Anlass für die Einrichtung des Immenhäuser Glaspreises, der seitdem im 3jährigen Turnus bundesweit ausgeschrieben wird. Jedes Mal vergibt eine Fachjury aus dem ausgestellten Arbeiten die ersten drei Preise und die Besucher küren den Publikumspreis.

 

Im Jahr 2018 stünde turnusgemäß die Vergabe des 7. Immenhäuser Glaspreises an. Aufgrund umfangreicher Baumaßnahmen im Museum kann diese Ausstellung jedoch nicht stattfinden und wird auf das kommende Jahr verschoben.

 

Gabriele Kuestner: MosaikschaleNahezu alle in der Vergangenheit ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich an der „Best of Glaspreis“-Ausstellung und präsentieren teils neue Arbeiten, teilweise aber auch die prämierten Stücke der letzten Jahre.

 

Die Besucher der Ausstellung können sich auf ein Wiedersehen mit den zahlreichen hochkarätigen Werken freuen, aber auch die Vielseitigkeit der Künstler entdecken, die sich jetzt präsentieren.

 

 

 

Hartmann Greb: Sterntaler (Foto: Barbara Eismann)Wilfried Grootens: Outbreak 2017Die bisherigen Preisträger waren:

 

2000

1. Preis: Helga Reay-Young

2. Preis: Wolfgang Fornoff und Gabriele Küstner

Publikumspreis: Gerd Kruft (verstorben)

 

2003

1. Preis: Alexander Wallner

2. Preis: Wilfried Grootens

3. Preis: Andre Gutgesell

Publikumspreis: Wolfgang Klee

 

2006

1. Preis: Nadja Recknagel

2. Preis: Dieter Schneider

3. Preis: Elke Hübner (verstorben)

Publikumspreis: Hermann Ritterswürden

 

2009

1. Preis: Katharina Kleinfeld

2. Preis: Frank Meurer

3. Preis: Michael Behrens und Wilfried Grootens

Publikumspreis: Nadja Recknagel

 

2012

1. Preis: Hartmann Greb

2. Preis: Ursula-Maren Fitz

3. Preis: Markus Schrot und Birgit Wenninghoff

Publikumspreis: Hermann Ritterswürden

 

2015

1. Preis: Lena Feldmann

2. Preis: Wilfried Grootens

3. Preis: Torsten Rötzsch

Publikumspreis: Wilfried Grootens

 

Birgit Wenninghoff: Schalen

 

Download:

 


Sonderausstellung:

„Was gibt´s Neues?“
Das Glasmuseum Immenhausen präsentiert Neuerwerbungen

18. November 2018 bis 28. April 2019

 

Irene Rezzonico: ArmadilloUnter neuem Dach zeigt das Glasmuseum Immenhausen in der aktuellen Ausstellung seine neue Kunst.

Nachdem das Museum mehr als fünf Monate wegen der Dach- und Deckensanierung geschlossen war, ist der Besuch jetzt wieder möglich. In der Ausstellung im Erdgeschoss ist einiges von dem zu sehen, was in den vergangenen Jahren angekauft wurde oder als Geschenk hinzugekommen ist.

 

Silvio Vigliaturo: MaskenskulpturSo konnte Glas aus dem Nachlass einer Sammlerin erworben werden, die lange Jahre Mitglied im Museumsverein gewesen ist. Es handelt sich teilweise um Glasobjekte, die in den 1970er Jahren entstanden sind, als es das Glasmuseum noch nicht gab. Diese Stücke ergänzen die bestehende Sammlung des Museums sehr gut und vermitteln einen Eindruck von den Anfängen der SRobert Zeppel-Sperl: Gepardtudioglaskunst, als Künstler zunächst mit dem Material experimentierten und sich an die freie Gestaltung des Materials wagten. Arbeiten der 1995 verstorbenen Norwegerin Benny Motzfeld zählen ebenso dazu wie Objekte von Ann Wolff, die durch ihre Tätigkeit bei der schwedischen Glashütte Kosta Boda bekannt geworden ist.

 

Aus einer Galerieauflösung konnte der Museumsverein ebenfalls eine nicht unbedeutende Anzahl an Glasobjekten erwerben. „Es befindet sich darunter auch ein Stück einer Künstlerin aus Kassel“, freut sich Museumsleiterin Dagmar Ruhlig-Lühnen und zeigt dabei auf ein Glastier, das aussieht wie ein Ameisenbär. Es ist ein in Murano gefertigtes Objekt aus der Reihe „Armadillo“ von Irene Rezzonico, die in Kassel ein Atelier besitzt.

 

Jörg F. Zimmermann: WabenobjektVase von Benny Matzfeld aus dem Jahr 1979Doch nicht nur im Erdgeschoss gibt es Neues zu sehen. Auch im Obergeschoss zeigen sich Veränderungen nach der Deckensanierung. Die Abteilung „Gebrauchsglas-Design“ ist neu geordnet und mit anderen Schwerpunkten versehen. So gibt es jetzt in einer großen Vitrine Entwürfe des bekannten Designers Wilhelm Wagenfeld zu sehen, außerdem widmet sich ein Bereich dem skandinavischen Glas. Anhand der ausgestellten Gläser lässt sich ein „Schnellgang“ durch die Design-Geschichte absolvieren.

 

Angefangen vom Jugendstil über die 1920er und 1950er Jahre bis heute sind Design-Klassiker von unterschiedlichen Entwerfern und verschiedenen Glashütten, nicht nur aus Deutschland, zu sehen.