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Ausstellungen 2009

 

Und das nicht nur zur Weihnachtszeit...
Zeitgenössische Glasbilder

8. November 2008 bis 1. Februar 2009
verlängert bis 19. April 2009

 

Berger Bettin Habedank
Indergand Spaan Wiegmann


Die Glasbilder, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, sind autonome, freie Glasbilder, die nicht an eine konkrete Bauaufgabe gebunden sind, sondern unabhängig vom architektonischen Gebäudezusammenhang „Bildern“ im eigentlichen Sinne nahe kommen. Sie passen sich den veränderten Umgebungen an und können in unterschiedlichste Räume integriert werden.

 

Die renommierte Glasmalereiwerkstatt Peters in Paderborn bat im Jahre 1996 verschiedene Glaskünst­lerinnen und -künstler aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz, mit denen sie bereits in unterschiedlichen Projekten zusammengearbeitet hatte, sich „auf der Suche nach dem Licht der Welt“ mit dem Thema „Weihnachten“ auseinander zu setzen. Die einzige Vorgabe für die Glasbilder war das Format von 45 x 45 cm, ansonsten war der Kreativität der Künstlerinnen und Künstler keine Grenze gesetzt. Die eingereichten Entwürfe für die Fensterbilder wurden bei Peters ausgeführt.

 

Die über 60 Ergebnisse dieser Zusammenarbeit waren 1997 in einer Sonderausstellung im Glasmuseum Immenhausen zu sehen. Nicht immer hielten sich die Glaskünstler an die inhaltliche, religiös hinterlegte Vorgabe, es kamen auch Motive wie „Licht“ und „Winter“ oder völlig abstrakte Arbeiten hinzu.

 

Seit damals wurde diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Glaswerkstatt und Künstlern weitergeführt, so dass mittlerweile die Zahl der Darstellungen des weihnachtlichen Themas auf über 200 angewachsen ist.

 

Aus dieser Fülle unterschiedlicher Interpretationen wurden für die Ausstellung im Jahr 2008 wieder über 60 Glasbilder ausgewählt, die die Bandbreite der künstlerischen Möglichkeiten zeigen.

 

Den individuellen inhaltlichen Auffassungen von „Weihnachten“ entsprechen auch die Lösungen in den sehr verschiedenen Techniken, für die die über 60 Glasscheiben entworfen und in denen sie dann ausgeführt worden sind. Nicht nur die traditionelle Form der Bleiverglasung und die der Schwarzlotmalerei finden bei der Gestaltung Anwendung, sondern auch moderne Bearbeitungsarten wie Sandstrahl, Ätzung und Siebdruck. Zu den neuen Gestaltungstechniken gehören auch der Digital- und der Laserdruck, wodurch wieder andere Ausdrucksmöglichkeiten offen stehen.

 

Durch diese Vielfalt erhält die Ausstellung ein buntes, abwechslungsreiches und sehr modernes Gesicht. So unterschiedlich wie die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, so variantenreich sind die Bearbeitungen des Themas und die technischen Ausführungen.

 

Download:

 


 

Glasbilder:
Auf der Suche nach dem Licht der Welt
09. November 2008 bis April 2009

 

Veröffentlichungen:

  • Externer Katalog

 



GLAS 2009 - 4. Immenhäuser Glaspreis
9. Mai bis 12. September 2009

 

Noch bis 12. September ist im Glasmuseum Immenhausen die Ausstellung zum Immenhäuser Glaspreis zu sehen.

 

Was vor neun Jahren unter dem Titel „GLAS 2000 - Glaskunst in Deutschland zur Jahrtausendwende“ als Versuch begann, einen Überblick über die aktuelle Glaskunst zu geben, fand bei Künstlern, Fachleuten und Museumsbesuchern einen derartig große Zuspruch, dass diese Wettbewerbsausstellung seitdem im dreijährigen Turnus stattfindet.

 

Willi GrootensIn diesem Jahr ist es also der 4. Immenhäuser Glaspreis, zu dem sich in Deutschland lebende und arbeitende Glaskünstlerinnen und Glaskünstler bewerben konnten.

 

In der Ausstellung sind nur neue Objekte zu sehen, die in den letzten drei Jahren entstanden sind und noch nicht auf anderen Ausstellungen gezeigt wurden.

 

Insgesamt zeigen über 70 Künstlerinnen und Künstler mehr als 130 Arbeiten aus allen Bereichen der Glaskunst. Großen Skulpturen und Installationen, Glasbilder, Objekte mit Schliff oder Gravur, aber auch Schalen, Vasen und Schmuck sind zu sehen.

 

Riebesel, SchöpfungZur Finissage am 12. September 2009 werden die Ergebnisse der Jurysitzung bekannt gegeben, die unter der Leitung von Frau Dr. Ruth Fabritius vom Glasmuseum Rheinbach die ersten drei Geldpreise ermittelte. Der 1. Preis in Höhe von 1.500,-- Euro wird wie immer von der Stadt Immenhausen vergeben, den 2. Preis von 1.000,-- Euro stiftet art regio, das Kultur-Engagement der SparkassenVersicherung Hessen-Thüringen und die Stadtsparkasse Grebenstein vergibt den 3. Preis von 500,-- Euro.

 

Kleinfeld, UnterwegsDie Besucher der Ausstellung haben ebenfalls die Möglichkeit, ihr Votum anzugeben: Der Publikumspreis wird in diesem Jahr erstmals mit einem Betrag von 250,-- Euro von der Gesellschaft der Freunde der Glaskunst Richard Süßmuth e.V. ausgelobt.

 

Der Katalog zur Ausstellung stellt wieder die beteiligten Künstler mit ihren Arbeiten vor, er ist durchweg farbig bebildet und als Nachschlagewerk gedacht, das die Entwicklung der Glaskunst in Deutschland dokumentiert. Zum Preis von 15,-- Euro ist er im Museum erhältlich.

 

Dowload:

 

Veröffentlichungen:

GLAS 32

 

 

GLAS 32 - GLAS 2009 - 4. Immenhäuser Glaspreis - Wettbewerb zur zeitgenössischen Glaskunst in Deutschland
- Bestellformular -

 

 

 



Klein, aber fein... Neuer Schmuck aus Glas, Teil II
11. Juli 2009 bis 14. Februar 2010

 

Im vergangenen Jahr fand im Glasmuseum Immenhausen zum ersten Mal eine Ausstellung statt, in der ausschließlich Glasschmuck gezeigt wurde. Es waren Schmuckstücke zu sehen, für die die Künstlerinnen und Künstler teilweise die Perlen selbst angefertigt haben, aber auch bearbeitete Scherben und verschmolzene Glaselemente nutzten oder in aufwändiger Fädeltechnik aus alten böhmischen Perlen Ketten und Ringe kreierten.

 

Das Interesse der Besucherinnen und Besucher war enorm und die Vielfalt der gezeigten Stücke beeindruckend. Während der Vorbereitungen und auch im Verlauf der Präsentation wurde deutlich, wie breit gefächert die Spannbreite der Glasschmuckgestalterinnen und -gestalter ist und wie viele Künstler auf diesem Gebiet arbeiten.

 

Die Idee, in einem „Teil II“ Glasschmuck von weiteren Künstlerinnen und Künstlern zu präsentieren, ergab sich gewissermaßen von selbst und so wird in dieser Ausstellung wieder eine farbenprächtige Vielfalt verschiedenster Schmuckstücke gezeigt, die die gesamte Spannbreite in diesem Bereich zeigt.

 

Mit der Verwendung von Glasperlen und anderen Glaselementen in der heutigen Schmuckgestaltung setzen die beteiligten Künstlerinnen und Künstler eine Tradition fort, die vor über 5.000 Jahren begonnen hat. Seit der Entdeckung der Glasherstellung wurden Glassteine und Perlen immer wieder als Ersatz für echte Edelsteine eingesetzt, das Material unterlag dabei unterschiedlicher Wertschätzung. Es entstanden hochwertige kunsthandwerkliche Gegenstände, aber auch billiger Modeschmuck.

 

Inzwischen ist nicht mehr ausschließlich der Wert der verwendeten Materialien bei der Schmuckgestaltung Maßstab für dessen Wert. Vielmehr wird die künstlerische Idee, das Design, das Ausgefallene und Neue, zu einem wichtigen Kriterium.

 

Die Ausstellung zeigt wieder Schmuck, der vorwiegend aus Glas besteht, teilweise auch mit Edelsteinen und anderen Elementen kombiniert wird. Mal ist er verspielt und sehr farbig, mal eher streng und zurückhaltend. Immer wird deutlich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, das Material Glas einzusetzen und wie unterschiedlich die Kreationen sind.

 

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Kinderbuch und Kellerschätze
Illustrationen von Gabriele Hafermaas
neben Gläsern aus dem Magazin des Museums

26. September 2009 bis 31. Januar 2010

 

Die 1940 in Berlin geborene Buchillustratorin Gabriele Hafermaas studierte Graphik an den Werkkunstschulen in Mainz und Kassel. Später schloss sie ein Pädagogik-Studium für den Grundschulbereich an. Seit 1980 illustriert sie Schulbücher, Sach- und Bilderbücher sowie erzählende Bücher für Kinder und Erwachsene.

1986 wurde sie für ihre Illustrationen zum Buch „Bisonjäger und Mäusefreunde“, in Ravensburg erschienen, mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Inzwischen liegen gut 30 von ihr illustrierte Bücher von meist namhaften Autoren vor.

Seit 1996 lebt und arbeitet sie in Immenhausen in der „Villa Süßmuth“, dem ehemaligen Ateliergebäude der stillgelegten Glashütte Süßmuth. Ihre Illustrationen zeichnen sich durch eine fast barocke Erzählfreude aus, sind von intensiver Farbgebung, unglaublicher Liebe zum Detail und einer genauen Beobachtungsgabe geprägt. Sie zeigen die Geschichten in der Geschichte, bei der Text und Bild gleichberechtigt nebeneinander stehen und machen deutlich, dass das Bilderlesen genau so wichtig ist wie das Wortelesen.

Kombiniert werden die Graphiken mit Gebrauchsglas aus den Museumsbeständen, das seit Jahren nicht ausgestellt, sondern in den Magazinen gelagert war.

 

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