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Ausstellungen 2004

 

Glas aus Österreich

20. September 2003 bis 01. Februar 2004

 


 

Yoshimi Nishitani - Glasbilder aus Japan

21. Februar bis 12. April 2004

 

Yoshimi Nishitani wurde 1956 in Hokkaido in Japan geboren. Nach Ausbildungen in den Bereichen Architektur und als Zimmermann beschäftigt er sich seit 1982 mit dem architekturgebundenen Glas, der Bleiverglasung für Architektur.

1988 kam er nach Deutschland an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, wo er bei Prof. Ludwig Schaffrath Glasgestaltung studierte und bei Prof. Johannes Hewel ein Aufbaustudium abschloss.

Der japanische Künstler orientiert sich in seinem Werk stark an der Natur, an Blumen und Blüten und an der Farbgebung seiner Heimat. Den japanischen Einfluss in der Kunst möchte die Ausstellung anhand von Glasbildern, aber auch an Aquarellen und Pastellzeichnungen zeigen.

 


 

Uta Majmudar - Glaskunst

24. April bis 22. August 2004

 

Uta Majmudar gab 1978 nach 13 Jahren Lehrertätigkeit ihren Beruf auf, um sich als Gastschülerin an der Glasfachschule in Hadamar auf einen neuen beruflichen Weg zu begeben. In Haan in der Nähe von Köln richtete sie 1980 ein eigenes Studio zur Glasbearbeitung ein; sie hat seit dieser Zeit auf dem Gebiet der freien Glasgestaltung Beachtliches geleistet. In den beiden Überblicksschauen zur deutschen Glaskunst 2000 und 2003 war sie mit Objekten in Immenhausen vertreten. Einen letzten Höhepunkt erreichte sie im vergangenen Jahr, als ihr von der Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen der Staatspreis für das Kunsthandwerk im Bereich Glas verliehen wurde.

Die Künstlerin hat eine neue, sehr ungewöhnliche Technik der Bearbeitung von Glasstäben entwickelt. Zum einen werden sie bemalt und zu Objekten verschmolzen, wobei sich bei der Durchsicht immer wieder verändernden Umgebungsansichten erkennen lassen. In anderen Arbeiten werden Glasstäbe mit Edelstahllitze umwickelt und verbunden, so daß sie wie miteinander vernäht erscheinen. Alltagsgegenstände wie Kissen, Decken und Kleidungsstücke werden in dieser neuen Technik geschaffen und erhalten durch den überraschenden Kontrast zwischen Material und Dargestelltem ihren ganz besonderen Reiz.

 

Veröffentlichungen:

GLAS 29

 

 

GLAS 29 - Uta Majmudar – Glaskunst. Mit einem Beitrag von Antje Soléau.
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Elfenglanz und grauer Ton

 

Märchenhafte Flachglasarbeiten des Schweizer Künstlers Peter Wullimann und Fotos vom rauhen Arbeits- und Alltagsleben der Tonarbeiter in Großalmerode

Ursprünglich für die Zeit vom 5. Juni bis 22. August 2004 vorgesehen. Die Ausstellung beginnt zu einerm späteren Termin

Der 1941 in der Schweiz geborene Künstler ist gelernter Schriftsetzer und als Künstler Autodidakt. Seit 1972 arbeitet er freischaffend als Maler und machte sich als Autor von Schriften über Kunst und Künstler einen Namen. Die Ausstellung präsentiert 18 Glasfenster, die in handwerklich aufwendiger Arbeit hergestellt sind. Seine Themen bezieht er aus dem Bereich der Elfen- und Feenwelt; Fabelwesen und mythische Landschaften bilden die Inhalte.

Kombiniert wird diese Ausstellung mit ca. 80 großformatigen Schwarz-Weiß-Fotos zum Thema der Hafenfertigung sowie zur Lebens- und Sozialgeschichte der "Tonarbeiter" in Großalmerode. Die Fotoausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Museumsverband erarbeitet und stellt durch die Darstellung der Realität einen großen Kontrast zur malerischen Märchenwelt der Glasbilder dar.

 


 

Östliche Nachbarn - Glasarbeiten der Tschechen Milan und Hans Vobruba, und des Polen Kazimierz Pawlak

4. September bis 11. Dezember 2004

 

Milan Vobruba ist in Immenhausen nicht unbekannt. Im Jahre 1997 waren seine Arbeiten bereits in einer Ausstellung zu sehen. Außerdem nahm er an den beiden Ausstellungen "GLAS 2000" und "GLAS 2003" teil. Das Jahr 2004 ist für Vobruba ein besonderes, nicht nur, weil er in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Auch hat er beschlossen, 2004 sein Studio in Munster in der Lüneburger Heide aufzugeben und endgültig nach Schweden umzusiedeln.

Aus diesem Anlaß werden seine Glasobjekte in einer Überblicksausstellung präsentiert. Neben seinen Arbeiten werden auch Objekte seines Sohnes Hans Vobruba, und die eines guten Freundes, Professor Kazimierz Pawlak aus Polen, gezeigt.

Pawlak ist Jahrgang 1957 und an der Kunstakademie in Breslau ausgebildet, wo er seit 1982 auch als Dozent tätig ist. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich neben den heißen Techniken besonders mit Kaltveredlung wie Schliff, Gravur und mit Pâte de Verre.

Die polnische Glaskunst ist in der BRD bisher wenig bekannt. Die Aufnahme des Nachbarlandes in die Europäische Union soll Anlaß sein, auch diese Glaskunst-Landschaft dem deutschen Publikum zu erschließen. Vobruba und Pawlak haben immer wieder auch als Hochschullehrer in Wrozlaw/Breslau zusammen gearbeitet