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Volles Haus im Glasmuseum – Cybercrime im KI-Zeitalter

Mehr als 60 Besucherinnen und Besucher kamen am vergangenen Mittwochabend ins Glasmuseum, um sich beim Vortrag „Cybercrime im KI-Zeitalter“ über aktuelle Betrugsmaschen und Möglichkeiten zum Schutz zu informieren. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Nordhessen der VHS und der Stadt Immenhausen statt.

 

Bürgermeister Lars Obermann begrüßte die Gäste und betonte, wie wichtig die Aufklärung über dieses Thema sei. Dabei gehe es nicht darum, Ängste zu schüren, sondern wachsam zu bleiben und vermeintlich glaubwürdige Nachrichten oder Angebote auch einmal kritisch zu hinterfragen.

 

Kriminalhauptkommissarin Aniane Emde erläuterte zunächst einige Fachbegriffe, bevor sie in ihrem rund einstündigen Vortrag die Methoden und Tricks der Täter vorstellte. An anschaulichen Beispielen zeigte sie, wie Künstliche Intelligenz eingesetzt wird, um Texte, Fotos, Videos und sogar Stimmen zu verändern oder künstlich zu erzeugen. Solche Inhalte wirken zunehmend authentisch und machen es schwerer, einen Betrugsversuch auf den ersten Blick zu erkennen. Dabei nutzen die Täter verschiedene Kommunikationswege – von E-Mails und sozialen Medien über SMS und Messenger bis hin zu Telefonanrufen. Mitunter werden mehrere dieser Kanäle für einen mehrstufigen Angriff miteinander kombiniert.

 

Emde vermittelte praktische Hinweise, woran sich Phishing-Mails und Betrugsversuche mit sogenannten Deepfakes erkennen lassen. Auch erklärte sie, wie man verdächtige Onlineshops und Internetseiten überprüfen und die Echtheit digitaler Inhalte hinterfragen kann. Neben den Risiken durch KI ging es auch darum, welchen Beitrag KI-basierte Werkzeuge bereits heute zur Betrugserkennung leisten können.


Zum Abschluss dankte Bürgermeister Lars Obermann Frau Emde für die wertvollen Informationen, Dirk Reinhardt von der Stadtverwaltung für die Vorbereitung der Veranstaltung und den Gästen für ihr großes Interesse. In diesem Zusammenhang wies Lars Obermann nochmals auf das Angebot der Stadt, „Digital im Alter“ hin, wo Dirk Reinhardt einmal im Monat entsprechende Themen der Digitalisierung aufgreift und den Bürgerinnen und Bürgern entsprechende Informationen zuleitet. Wer hier die jeweilige Einladung erhalten will, soll sich per E-Mail oder Telefon an Dirk Reinhardt wenden. Anschließend blieb ausreichend Zeit für Gespräche und persönliche Fragen an Frau Emde.

 

Auch Frau Emde freute sich über die große Resonanz und den Austausch mit den Teilnehmenden. Im kommenden Jahr möchte sie gerne wieder nach Immenhausen kommen.

 

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Veröffentlichung

Immenhausen
Do, 01. Oktober 2026

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