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Glasmuseum: Ausstellungseröffnung LICHTES

Einladung zur Ausstellungseröffnung im Glasmuseum am Samstag, 19. März 2022 um 15 Uhr

 

LICHTES
aktuelle Arbeiten von Alkie Osterland und Cornelius Réer
19. März bis 8. Mai 2022

 

Die Vereinten Nationen erklären das Jahr 2022 zum „Internationalen Jahr des Glases“. Damit wird ein Werkstoff gewürdigt, der seit vielen Jahrtausenden das Leben der Menschen nachhaltig beeinflusst. Mit zahlreichen Aktivitäten wird in diesem Jahr darauf hingewiesen, welche Bedeutung das Glas für uns alle hat. Die Geschichte seiner Herstellung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten stehen dabei im Mittelpunkt. Glas ist für viele Anwendungen im täglichen Leben unersetzlich und spielt auch für zahlreiche Zukunftsthemen wie z.B. Klimaschutz und CO2-Reduzierung eine wichtige Rolle.

 

Um den Werkstoff Glas auch im Glasmuseum weiterhin entsprechend zu würdigen, präsentieren wir als erste Sonderausstellung im Jahr 2022 die Ausstellung „LICHTES“. 
Mit Alkie Osterland und Cornelius Réer werden zwei Glaskünstler vorgestellt, die in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen tätig sind. Ihre Vorliebe für transparentes Glas, ganz gleich ob farbig oder klar, ist bei ihnen das verbindende Element. Sowohl die Wandobjekte von Alkie Osterland als auch die funktionalen, objekthaften Gebrauchsgläser von Cornelius Réer sind bestimmt durch die leichte Farbigkeit und Transparenz des verwendeten Glases.

 

Alkie OsterlandDurch das Zusammenspiel von Licht und Schatten erhalten die Arbeiten eine ganz eigene Lebendigkeit. Die Ausstellung vereint die Arbeiten der beiden Künstler unter dem Titel „lichtes“, ein Motto, dem sich die Objekte verschreiben.

 

Alkie Osterland ist Jahrgang 1967, in Würzburg geboren und arbeitet seit 1992 in einer eigenen Werkstatt in Schwäbisch Gmünd als Glas- und Schmuckgestalterin. In der Ausstellung zeigt sie Wandarbeiten, überwiegend in Grün- und Blautönen, die in ihrer lichten Farbigkeit an Landschaftsformationen, Meer und Wiesen erinnern.


Alkie Osterland SyrinxFür ihre Arbeiten schmilzt sie Streifen aus farbigem transparentem Glas im Brennofen an- und aufeinander und erhält dadurch ein schimmerndes Relief, welches im Zusammenspiel von Licht und Schattenwurf Struktur erhält. Außerdem sind in der Ausstellung ihre Plastiken aus massivem klarem Glas zu sehen. “Häuser“, mit einer rohen unpolierten Oberfläche sammeln das Licht und ruhen auf schwarzen Holzstämmen. 

 

Cornelius RéerCornelius Réer ist 1961 in Coburg geboren. Einer Glasmacherlehre in der Glashütte Süßmuth in Immenhausen folgten Arbeitsaufenthalte in Glashütten im In- und Ausland, seine Glasentwürfe fertigte er in verschiedenen Werkstätten, bevor er sich 2004 zunächst in Fürth, ab 2008 dann in Nürnberg eine eigene Werkstatt für Glasschmelze aufbaute.


Cornelius Réer Objekt OLAHier entstehen Gefäßformen und Objekte am Schmelzofen. Kleinserien von Gebrauchsglas, aber auch Unikate und skulpturale Arbeiten von intensiver Farbigkeit gehören zu seinem Arbeitsfeld. Die Glasserien zeichnen sich durch ihre Farbgebung, eine hohe Funktionalität und bestechende Ästhetik aus.  In einem zweiten Geschäftsbereich gestaltet er zusammen mit der Diplom-Designerin Laura Jungmann eine Kollektion Gebrauchsglas aus recycelten Glasflaschen. Unter dem Namen „Same Same“ werden handelsübliche, industriell hergestellte Glasflaschen mit handwerklichen Mitteln vom Massenprodukt zu individuellen Einzelstücken umgearbeitet. 

 

Die Zusammenschau dieser unterschiedlichen Arbeiten, verbunden durch die leichte Farbigkeit und Transparenz, macht den Reiz dieser Ausstellung aus.

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Veröffentlichung

Immenhausen
Di, 15. März 2022

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