talentCAMPus in den Sommerferien – Wasseractionspiele im AKKU

Eine ereignisreiche Woche voller spannender Momente, lehrreichen Aktionen und faszinierenden Abenteuern liegen hinter den Teilnehmer*innen der Wasseractionspiele im AKKU. Vom 13.-17. Juli begleiteten Jugendpflegerin Corinna Hartmann und Kursleiter Pascal Spohn zehn Teilnehmer*innen im Alter von 9 bis 14 Jahren am, im und auf dem Wasser.


Dabei wurde so einiges auf die Beine gestellt.
 

Am Montag startete die Projektwoche spielerisch mit einer wilden Wasserschlacht. Zwei Teams traten gegeneinander mit Wasserspritzen und wiederverwendbaren Wasserbomben an. Bei der Hitze war das eine schöne Abkühlung.
 

Am Nachmittag wurde eine Wasserrutsche von den Teilnehmer*innen selbstständig aufgebaut. Eine großen Plane wurde an einem Hügel ausgebreitet sowie ein Wasserschlauch angeschlossen und verlegt. Mit biologisch abbaubarer Seife schäumten sich alle ein und rutschten mit hoher Geschwindigkeit den Hügel runter.
 

In den Pausen standen ein Trampolin, eine Hängematte und eine Slackline zur Verfügung, die von den Teilnehmer*innen je nach Bedarf frei genutzt wurden. Auch der angrenzende Kunstrasenplatz lud zum Fußballspielen ein. An dieser Stelle bedankt sich Corinna Hartmann ganz herzlich bei Kristoffer Koch vom TSV Immenhausen. Der TSV Immenhausen ist ein wertvoller Kooperationspartner und hat bereits im April den talentCAMPus unterstützt.
 

Am Dienstag war das AKKU zu Gast im Wassererlebnishaus Fuldatal. Dirk Schnieders vermittelte den Teilnehmer*innen alles Wissenswerte über das Habitat „Teich“ in seinem Kurs. Mit selbstgebauten Unterwasserlupen wurden die Bewohner des Teiches erkundet und anschließend mit dem Kescher behutsam eingefangen, um sie mit Lupenbechern näher zu betrachten. Viele im Wasser lebende Tiere konnten dabei bewundert werden. Zum Abschluss dienten die gefangenen Tiere als Vorlage und durften gemalt oder geknetet werden, bevor sie wieder in den Teich zurückgesetzt wurden.


Dieser Tag war sehr intensiv und lehrreich, er fand seinen Ausklang im freien Spiel und Erholung im AKKU. Die gewonnenen Eindrücke mussten erstmal verarbeitet werden und dienten als wichtige Grundlage für das Vorhaben am Kampteich.
 

Am Mittwoch begann dann der spannende und actionreichere Teil der Projektwoche. Der Plan war ein Floß zu bauen, dass auf dem Kampteich in Immenhausen schwimmen sollte.
 

Die Teilnehmer*innen wählten sich in zwei Mannschaften ein und bauten zwei Flöße. Als Konstruktion diente eine alte Einwegpalette, die geschliffen und repariert wurde. Mit Schleifpapier, Akkuschraubern, Sägen sowie Schrauben und Latten verwandelten die Teilnehmer*innen die rauen Hölzer in tolle Flöße.
 

Damit die Flöße nicht untergingen, mussten Schwimmkörper für den Auftrieb her. Dank der großzügigen Spende von 60 blauen Kanistern der sera Firmengruppe aus Immenhausen und dem freundlichen Kontakten zu Frau Muster-Geldmacher, Herrn Reith und weiteren Mitarbeitern konnte dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden.
 

Zwischendurch gab es immer genügend Erholungspausen mit lustigen Spielen, Energie abbauen auf den Spielgeräten oder Möglichkeiten zum Ausruhen. Am Nachmittag hatten die Teilnehmer*innen nach getaner Arbeit im Hallen- und Freibad Immenhausen richtig viel Spaß. Thomas Chwalek und sein Team stellten große Schwimmreifen, Poolnudeln, Schwimmmatten und Weiteres zur Verfügung. Es war ein toller Besuch!
 

Die Flöße wurden dann am Donnerstagvormittag fertig gestellt. Die beiden Teams dachten sich vor dem Stapellauf auf dem Kampteich Namen für ihre Flöße aus und entwarfen eigene Flaggen, die an Flaggenmasten befestigt wurden.
 

Die Flöße „Black Pearl“ und „Das Kenterschiff“ wurden dann mit einem großen Bollerwagen von den Teilnehmer*innen zum Kampteich transportiert.
Möglich gemacht hat das Erproben der Flöße ein weiterer wichtiger Kooperationspartner, der Fischerverein Immenhausen. Der Vorsitzende Thomas Papritz und die Mitglieder des Vereins fanden das Vorhaben der Teilnehmer*innen den Kampteich zu befahren und auf diese Weise zu erkunden sehr unterstützenswert. Da der Kampteich ein geschütztes Naturdenkmal ist, hat der Schutz von Flora und Fauna hier oberste Priorität. Der Besuch im Wassererlebnishaus in Fuldatal war hier sehr wichtig zur Sensibilisierung der Teilnehmer*innen im Umgang mit dem öffentlichen Gewässer.
 

Der Stapellauf war für alle sehr aufregend, weil sich in dem Moment herausstellt, ob die Flöße wirklich schwimmen und betretbar sind. Die Arbeit hat sich jedoch gelohnt und es war für alle ein unvergesslicher Nachmittag auf dem Kampteich. Es wurde fröhlich gepaddelt. Herzlichen Dank auch an Melina Müller. Sie kam an diesem Nachmittag als freiwillige Helferin dazu und leistete eine zusätzliche Sicherheit für die Kinder vor Ort. Einige Zaungäste haben sich das Spektakel angesehen. Die Teilnehmer*innen holten während des Besuchs am Kampteich einiges an Müll aus dem Wasser, der im Anschluss fachgerecht entsorgt wurde.
 

Der Freitag war ein Reflexionstag zum revuepassieren lassen der ereignisreichen und spannenden Woche. Die Teilnehmer*innen konnten an diesem Tag frei wählen, wie sie den Tag gestalten. Nach einer ausgiebigen Gesprächsrunde gab es eine lustige Poolnudelschlacht am Vormittag. Danach gab es den Wunsch einfach Fußball, Billard und Kicker zu spielen und an Spielekonsolen zu zocken.
 

talentCAMPus ist ein Ferienbildungsprogramm für Kinder und Jugendliche. Es wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) organisiert und über das Bundesprogramm "Kultur macht stark" gefördert. Ziel ist es, allen jungen Menschen – unabhängig von ihrer sozialen Herkunft – kreative und kostenfreie Bildungsangebote in den Schulferien zu ermöglichen. Ein großer Dank geht an die VHS Region Kassel, nur durch sie konnte der talentCAMPus stattfinden. Durch die großzügige Finanzierung konnten alle Materialien und der Ausflug zum Wassererlebnishaus in Fuldatal bezahlt und auch die Verpflegung gewährleistet werden.

 

 

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Veröffentlichung

Immenhausen
Di, 21. Juli 2026

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