Gehweg am Steinweg offiziell freigegeben

Wie bereits in der Vorwoche informiert, konnten die Arbeiten am Gehweg Steinweg in dieser Woche von der Firma Kirchner und der EAM fertiggestellt werden. Lediglich die Lampenköpfe für die Straßenbeleuchtung müssen noch vom ZKD auf die Masten gesetzt werden.


Eine lange Forderung der Expertengruppe Barrierefreiheit konnte damit umgesetzt werden. Bürgermeister Lars Obermann und Inklusionsbeauftragter der Stadt Immenhausen, Martin Präscher, besichtigten die Fertigstellung der Arbeiten vor Ort. Beide waren sehr erfreut, dass ein weiterer Schritt zum Abbau von Barrieren und eine deutliche Verbesserung der Situation für Fußgänger nunmehr am Steinweg eingetreten ist. Der Gehweg am Steinweg wurde bewusst so breit errichtet und auch ein taktiles Leitsystem mit Null-Absenkung bei der Apotheke auf beiden Straßenseiten hergestellt.


„Der Weg für Fußgänger aus der Oberstadt zur Apotheke und zum Ärztehaus wird deutlich sicherer“, so Inklusionsbeauftragter Martin Präscher.


„Wo andere über Barrierefreiheit reden, handeln wir und setzen um“ so Bürgermeister Lars Obermann. „Danke an alle Beteiligten für die Durchführung der Maßnahme und der Bereitstellung der Mittel“. „Aktuell befinden wir uns in guten Gesprächen mit Ärzten und Therapeuten und einem Investor, um ein Ärztehaus auf der Fläche zu errichten. Wir hoffen, dass dieses für die Stadt Immenhausen wichtige Projekt gemeinsam umgesetzt werden kann“, so der Bürgermeister weiter.


Vorstellung des Inklusionsbeauftragten der Stadt Immenhausen


Die Stadtverwaltung Immenhausen unter Bürgermeister Lars Obermann hat Martin Präscher (Technische Bauverwaltung, Fachbereich III – Bauen und Beteiligungsmanagement) als Inklusionsbeauftragten eingesetzt.

 

Was macht ein Inklusionsbeauftragter?


Die Rolle eines Inklusionsbeauftragten ist vielseitig und gesellschaftlich bedeutend. Eine Person in dieser Funktion wirkt als Ansprechpartner, Vermittler und Koordinator für alle Themen, die Menschen mit Beeinträchtigungen betreffen. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und Teilhabe in allen Lebensbereichen, sei es in der Verwaltung, im öffentlichen Raum, bei Veranstaltungen oder im Alltag zu stärken.

 

Zu den zentralen Aufgaben und Tätigkeiten gehören u. a.:

  • Beratende Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern mit Beeinträchtigungen und ihren Angehörigen

  • Vermittlung von Informationen zu inklusiven Angeboten und Anlaufstellen

  • Koordination und Vernetzung mit sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen

  • Sensibilisierung von Verwaltung und Öffentlichkeit für Barrierefreiheit

  • Beteiligung bei Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänge im Stadtbild

  • Stellungnahmen zu Planungen und Projekten, damit Barrieren frühzeitig vermieden werden

  • Förderung eines barrierearmen und inklusiven Zusammenlebens in Immenhausen 

 

Dabei steht der Inklusionsbeauftragte sowohl dem Magistrat als auch der Verwaltung beratend zur Seite und fungiert als Bindeglied zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen, politischen Entscheidungsträgern und Verwaltung. 


Warum ist diese Aufgabe wichtig?


Inklusion bedeutet, dass alle Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilhaben können. Dies betrifft u. a. eine barrierefreie Infrastruktur, den Zugang zu Informationen, digitale Teilhabe, inklusive Freizeitangebote oder die Beratung zu sozialen Leistungen.


Als Inklusionsbeauftragter trägt Martin Präscher dazu bei, dass Immenhausen diesen Anspruch weiterentwickelt und konkret umsetzt. Martin Präscher ist unter der Rufnummer 503-163 oder per E-Mail zu erreichen.


„In diesem Zusammenhang DANKE an Marianne und Heinrich Heinemann, die das Amt des Behindertenbeauftragten in der Vergangenheit mit viel Herzblut und Engagement ausgeübt haben“, so Bürgermeister Lars Obermann.

 

 Gehweg Steinweg 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Immenhausen
Di, 10. März 2026

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