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Kunstschätze der Natur
  Mineralien zu Gast im Glasmuseum (ab 04. Juni)

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Glas - Kunst - Thüringen Flyer


Glas – Kunst – Thüringen
12. März bis 3. Juli 2016

Falk Bauer - Kaefer-1

Rebekka Gutgesell - Burn-Out-(3)

Andre Gutgesell - Artfestival

Bis 3. Juli 2016 werden unter dem Titel „Glas.Kunst.Thüringen.“ 13 Glaskünstler aus Thüringen vorgestellt, die in ganz unterschiedlicher Weise mit dem Material arbeiten.

Der Thüringer Wald und besonders das kleine Glasbläserstädtchen Lauscha werden häufig in einem Atemzug mit dem dort hergestellten Christbaumschmuck genannt. Doch ist er nicht das einzige, was die Lauschaer Glasregion ausmacht.
Bereits zu DDR-Zeiten entwickelte sich neben dem „lampengeblasenen Glas“, also den vor dem Gasbrenner gefertigten Glaswaren wie Laborgeräte, Glasaugen, Murmeln, Perlen, kleinen Ziergefäßen und Tierfiguren die Studioglaskunst am eigenen Glasschmelzofen.
Künstler arbeiteten unabhängig von der Glashütte an kleinen Öfen im eigenen Atelier.
Die Ausstellung im Immenhäuser Glasmuseum präsentiert Künstler, die ihre Werke an diesen Studioöfen fertigen, aber auch traditionelle Lampenglaskünstler, die das alte Handwerk in moderner Weise interpretieren. Glasschmuck und Glasfenster sind ebenfalls zu sehen.

„Wir freuen uns, nach den Glasregionen Nordrhein-Westfalen und Niederbayern in vergangenen Ausstellungen jetzt einen Überblick über die Glasszene in Thüringen mit dem Schwerpunkt Lauscha gegeben zu können“, freut sich Museumleiterin Dagmar Ruhlig-Lühnen. „Es zeigt sich, dass es hier weit mehr zu entdecken gibt als Christbaumschmuck.“

Die Besucher sind eingeladen, mit auf diese Entdeckungsreise zu gehen.

Henry Knye - Figurengruppe_1


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Kunstschätze der Natur
Mineralien zu Gast im Glasmuseum
4. Juni bis 20. November 2016

Selenit_Winnipeg (2)

Bergkristall_GOIAS

Quarz_China

Rhodochrosit, Hohenkirchen (1)

Vor zwei Jahren fand im Glasmuseum eine Ausstellung statt, die das Material „Bernstein“ in allen seinen Facetten vorgestellt hat. Sie lockte auch Besucher ins Museum, die sich nicht vorrangig für Glas interessieren. Aufgrund des großen Erfolgs dieser Ausstellung werden nun mit den Mineralien weitere Kunstschätze der Natur in ihrer ganzen Vielfalt präsentiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Mineralogischen Museum der Philipps-Universität in Marburg und gibt einen Einblick in die Formen- und Farbenvielfalt dieser Naturschätze.

Mineralien entstehen auf natürliche Weise in und auf der Erde, sind teilweise Millionen Jahre alt und über tausende von Jahren gewachsen. Zurzeit sind etwa 5.100 Mineralien von unserer Erde bekannt. Die Natur erweist sich bei der Entstehung der Mineralien als wahre Künstlerin. Bizarre Formen, klare Strukturen und geometrische Körper gestaltet sie in ihrem Atelier Erde. Die enorme Formenvielfalt und die Farbenpracht des Mineralreichs sind dabei verblüffend. Von winzigen Keimen ausgehend, können Minerale und Kristalle durch streng periodische Anlagerung von unterschiedlichen Atomen zu bemerkenswert großen Körpern heranwachsen. Dabei ist jedes Mineral ein Unikat. Keins gleicht dem anderen in Form und Größe. Das Erstaunliche an den Mineralien ist, dass sie alle nach einem ganz bestimmten „Bauplan“ aufgebaut sind und anhand ihrer inneren Struktur und chemischen Zusammensetzung voneinander unterschieden werden können.

Von den über 5000 Mineralien, die derzeit bekannt sind, werden etwa 200 unterschiedliche Exponate aus dem Fundus und der Ausstellung der mineralogischen Sammlung der Philipps-Universität Marburg präsentiert, die dort seit über 225 Jahren zusammengetragen wurden. So zeigt die Ausstellung Mineralstufen, die aus der Anfangszeit bis hin zur Neuzeit der über 50.000 Stücke zählenden Sammlung stammen.
Die Besucher sind eingeladen, sich mit uns auf eine Reise um den Globus zu begeben. Auf dem Streifzug durch die Mineralienwelt gibt es Gold aus Alaska, Silber aus Sachsen, farbenprächtige Turmaline aus Pakistan, blaue Baryte aus Marokko, Amethyste aus Mexiko und Brasilien, Bergkristalle aus China, Gipse aus Kanada und Malachit aus Sibirien zu entdecken. Und selbst Rhodochrosit aus dem nordhessischen Hohenkirchen und vom Hopfenberg in Immenhausen sind zu bestaunen.

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